Schmerztherapie

Schmerztherapie

Schmerz

Die International Association for the Study of Pain (Internationale Schmerzgesellschaft) definiert Schmerz als ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit akuter oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist, beziehungsweise mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird. Schmerzen werden von den Betroffenen als besonders belastend empfunden, daher ist das Ziel einer modernen Schmerztherapie immer, dem Patienten weitestgehende Schmerzfreiheit zu ermöglichen und Folgekomplikationen zu vermeiden.


Die medikamentöse Schmerztherapie spielt in der Tumor- und postoperativen Schmerztherapie eine zentrale Rolle. Baxter verfügt auf diesem Gebiet über große Expertise. Neben der Wahl des geeigneten Analgetikums ist auch die Form der Applikation von entscheidender Bedeutung. Eine der erfolgreichsten und verträglichsten Methoden für den Patienten ist die kontinuierliche intravenöse bzw. epidurale Zufuhr von Analgetika über Pumpen. Damit können kleine Substanzmengen sicher verabreicht und rasche Wirkung erzielt werden. Seit 2009 bietet Baxter auch Produkte für die kontinuierliche Wundinfusion nach einer Operation an.

Diagnostik

Die Stärke der Schmerzen wird mittels zweier Messskalen bestimmt. Bei der numerischen Rating-Skala (NRS) wird dem Patienten eine Zahlenreihe angeboten, welche von 0 „kein Schmerz“ bis 10 „maximal vorstellbarer Schmerz“ reicht. Die visuelle Analogskala (VAS) besteht aus einer 10cm langen, horizontalen Linie, an der nur die Endpunkte „kein Schmerz“ und „maximal vorstellbarer Schmerz“ beschriftet sind. Der Patient markiert mit einem senkrechten Strich die empfundene Schmerzstärke.

Sichere Therapieoption – die kontinuierliche Infusion

Eine hocheffektive und in der Anwendung sichere Therapieoption zur Schmerzbekämpfung stellt die kontinuierliche intravenöse oder peridurale Infusion von Analgetika dar. Sowohl für die Tumorschmerztherapie als auch für die postoperative Schmerzbehandlung bietet Baxter geeignete Produkte. Bei der kontinuierlichen Wundinfusion wird zur postoperativen Schmerztherapie das lokale Anästhetikum über einen perforierten Katheter (PAINfusor Katheter) am Ende der Operation direkt in die Wunde eingebracht. Dieses Verfahren kann allein oder im Rahmen eines multimodalen Analgesie-Konzeptes eingesetzt werden. Die elastomerischen Einmalpumpen ermöglichen die Analgetikagabe mit einer gleichmäßigen und präzisen Flussrate. Es wird für die patientenkontrollierte Analgesie ein zusätzliches Patientenkontrollmodul angeboten.

Weiterführende Informationen

Detaillierte Informationen über den PAINfusor Katheter und die Infusoren erhalten Sie von Ihrem Baxter-Außendienstmitarbeiter oder Sie fordern Informationsmaterial direkt bei Baxter an.